So heute kam ein schön großes Postpaket. Es war der neue HPI Firestorm. Ein im Maßstab 1:10 2WD Stadium Truck oder wie HPI schreibt:
„Hier kommt HPI's neueste Offroadmaschine....der Firestorm! Der Firestorm ist der neue 2WD RTR Stadium Truck von HPI im Maßstab 1:10. Der Truck ist eine komplette Neuentwicklung und hat viele neue Merkmale, die ihn zu dem hochwertigsten Einstiegsmodell in die Nitro Offroad überhaupt machen.“
Der erste Eindruck:



Sieht gut aus. Dabei ist auch alles RTR halt. Alles schön stabil und HPI typisch gut verarbeitet. Das erste was ins Auge sticht ist die am Heck des Fahrzeuges angebrachte Batteriebox die auf den ersten Blick etwas deplaziert wirkt.

Nach dem ersten Auslauf jedoch hat sich das relativiert. Aber dazu später mehr.
Der Motor ist ein GO 3,0 mit ebenso viel Hubraum. Ich finde eigentlich die perfekte Motorisierung. Satter Antritt und sehr Drehfreudig, hat überhaupt keine Mühe mit dem 2020 g schwerem Renner. Selbst Wheelys sind möglich Als Reso kommt ein "echtes" Zweikammerreso aus Alu zum Einsatz dass jedoch ein bisschen Leistung nimmt aber dafür angenehm leise und mit tiefem Bass vor sich grummelt. Wer unbedingt möchte kann sich ein kreischendes Tuningrseo holen.
Das einzige was den Fahrspaß bremsen kann ist die Fieberglasscheibe mit Stahlbelägen. Aber das soll sie ja auch. Ich werde sie jedoch durch eine Stahlscheibe mit Fieberglasbelägen ersetzen da die originale gerade im staub rapide an Leistung verliert. Zumindest wars bei mir so.
Servos sind zwei HPI SF-1 dabei was auch völlig ausreicht. Selbst im Stand kann man mühelos einlenken. Ich habe mir jedoch den Luxus eines 12 Kg servos von Hightech gegönnt. Jetzt geht das noch ne ganze ecke zackiger.
Um ein möglichst tiefen Schwerpunkt zu erreichen wurde der Lenkservo liegend verbaut. Zusätzlich hält ein sehr flacher Tank Einzug. So ergibt sich ein wirklich sehr niedriger Schwerpunkt, ich habe es noch nicht geschafft ihn aus der Ruhe zu bekommen. Als Chassis ist ein Doppeldeck aus Aluminium montiert.



Als Dämpfer werden Plastik Ölis verbaut die dank eines Gewindes universell einstellbar sind. Leider sind sie wie bei vielen RTR Modell nur dürftig mit öl befüllt, da heißt es vor dem ersten Ausritt, erstmal Öl nachfüllen. Die dämfer können an den Brücken an drei, und dan den Querlenkern an zwei Punkten montiert werden sodass das Setup ein bisschen verändert werden kann. Zum normalen fetzen würde ich jedoch die Standarteinstellungen lassen. Aber da kann sich ja jeder austoben
Erster Auslauf:


Also ich bin echt sehr positiv überrascht. Als ich ihn mir gekauft hab dache ich: Naja schön nervöse Heckschleuder. Vergesst es, der klebt schon fast aufm Asphalt, nur wenn man es provoziert bekommt die Hand am Steuerrad was zu tun. Eine Großen Anteil daran liegt an der Gewichtsverteilung. Ich würde mal sagen 85 % Hinten 15% vorne. Ich finde sogar er fährt sich leichter als ein Savage und auf jeden fall macht er mehr spass.
Und so schön leicht. Gas weg, einlenken, am Scheitelpukt der Kurve voll aufs Gas und ab in die nächste. Herrlich.
Gut ok ab und zu, gerade im Staub kann man ihn auch richtig schön quer bewegen und das macht soooo viel Spass. Selbst heftige Sprünge steckt er locker weg. ( Siehe Video: http://www.myvideo.de/watch/1340818 )
Als Ersatzteile sind ein paar Spurklötze dabei. Als Tuning gibt es nix außer Aludämpfer und einer Carbonabdeckungsplatte. Da ich oft im Sand unterwegs bin habe ich noch von Armin einen Satz Sandpaddles bekommen.

Fazit:
Ich bin restlos begeistert von dem Firestorm. Wer einen kleinen wendigen Racer zum heizen sucht und vor 300€ Anschaffungskosten nicht zurückschreckt ist hier bestens bedient.
+ Robustes Chassis
+ Sehr gute Verarbeitung
+ Brachialer Motor G3,0
+ Excelente Ersatzteilversorung
- Recht hoher Preis (RTR 339 €)
- Schlechter Zugriff zu der Vergasernadel für niedrige Drehzahlen
Hier noch mal der Link:
http://www.hpieurope.com/kit-info.php?p ... 11&lang=de








:


:






